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Richtig gießen

Zunächst kommt es auf die Pflanzenerde an – das Substrat. Jede Pflanze hat ihren eigenen Anspruch welche für sie die beste ist. Wichtig ist, dass sie zur jeweiligen Pflanzenart passt und locker und durchlässig ist. Billig ist nicht immer gleich gut!

Auch auf das richtige Gefäß kommt es an:

  • Topf und Kübelpflanzen
    Hierbei sollte das Gefäß so gewählt werden das, das Wasser ablaufen kann, bzw. bei wasserundurchlässigen Gefäßen sollte man eine Drainage verwenden mit Tonscherben oder Kies.
     
  • Beet und Balkonpflanzen
    Balkonkästen sollten auch hier Abzugslöcher besitzen oder man verwendet Kästen mit einem Wasserstandsanzeiger was am einfachsten ist, denn hierbei gießt man erst dann wenn es angezeigt wird.

Sollen mehrere Pflanzen in einem Kübel stehen, sollten Sie Arten wählen, die etwa den gleichen Wasserbedarf haben.

Wie gieße ich richtig?

Jede Pflanze hat ihren eigenen Anspruch. Zum einen ist die Wasserqualität sehr wichtig. Wenn möglich sollte kalkfreies Wasser verwendet werden. Denn zum einen verhindert das Kalkflecken und zum andern mögen es die meisten Pflanzen. Man verwendet am besten Regenwasser, wenn die Möglichkeit nicht besteht, kann man auch Leitungswasser abkochen oder man lässt es zwei  bis drei Tage stehen. In der Regel hält man Topfpflanzen gleichmäßig feucht. Succulente Pflanzen, wie Dickblatt, sind besonders pflegeleicht, denn diese benötigen nur sehr wenig Wasser, da sie das Wasser speichern.

Um den genauen Bedarf zu ermitteln, kann man das anhand der Fingerprobe feststellen: Ist das Substrat noch feucht, dann benötigt die Pflanze erst einmal nichts. Ist das Substrat sehr trocken, ist es höchste Zeit. Am besten stellt man die Pflanzen auf einen Untersetzer und gießt etwas Wasser hinein. Die Pflanze nimmt das Wasser von unten nach oben auf. Wichtig: die Pflanze sollte auf keinen Fall zu lange im Wasser stehen, da es sonst zur Staunässe kommt. Man kann aber auch von oben gießen oder tauchen, so nimmt der ganze Wurzelballen das Wasser auf, und die Pflanze ist somit bestens versorgt.

Ein Zeichen dafür, dass die Erde zu feucht ist, sieht man wenn ein weißer Belag auf der Substratoberfläche vorhanden ist. Dies bedeutet nicht, dass die Pflanze krank ist, sondern das die Erde zu feucht ist. Man kann diese Ablagerungen entfernen oder man setzt die Pflanzen in frische Erde um. Umgetopft werden die Pflanzen in der Regel alle 2 - 3 Jahre, je nach Alter und Höhe. Ein weiteres Zeichen, dass die Erde zu feucht gehalten wurde, sind kleine schwarze Fliegen auf der Substratoberfläche. Hier können so genannte Gelbtafeln eingesetzt werden, die die Fliegen wegfangen. Bei Beet- und Balkonpflanzen, sowie bei Kübelpflanzen muss an wärmeren Tagen häufiger gegossen werden. Auch hier ist darauf zu achten, dass man gleichmäßig und vor allem richtig gießt. Bei Balkonkästen kann ein Wasserstandsanzeiger eine große Hilfe sein. Am besten gießt man morgens und abends, dann sind die Pflanzen bestens versorgt. Kübelpflanzen sollte man auf einen Untersetzter stellen und dort etwas Wasser hinein gießen, dann sind diese gut versorgt. Natürlich ist eine regelmäßige Kontrolle sehr wichtig.

Regelmäßiges Düngen ist zudem für eine Pflanze unabdingbar. Flüssigdünger ist die praktischste Variante, da er direkt ins Gießwasser gegeben wird und auf diese Weise die Pflanzen gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt.

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